Dienstag, 15. Mai 2018

Es klappert die Mühle...

Nach einer ganzen Weile melde ich mich mit einem Polst zurück.
Ich  lese unheimlich gern auf verschiedenen Blogs, was andere in ihrer Freizeit unternehmen. Dadurch fühlt man sich gleich angesteckt, um auch etwas zu unternehmen und findet neue Inspirationen. Dieses Mal möchte ich euch einen Tipp fürs Pfingstwochenende geben.

Ursprünglich war der Post schon letztes Jahr geplant zu schreiben, aber ich dachte mir, dass es viel schöner ist etwas mit euch zu teilen, wo ihr auch die Chance habt die Möglichkeit auch auszunutzen.

Letztes Jahr zum Pfingstmontag habe ich mit meiner Mutti eine schöne Tour gemacht. 
Bundesweit ist der Mühlentag, das heißt, dass man viele Mühlen, die zum Teil auch nur an diesem Tag geöffnet habem, sich genauer anschauen kann. 
Gut zu merken ist, dass es jedes Jahr am Pfingstmontag ist.

Auf dieser Website habe ich einige Tage zuvor geschaut, welche Mühlen sich für einen Besuch lohnen würden. Außerdem habe ich von meiner Lehrerin einen Tipp bekommen. 
Ruck zuck war die Route zusammengestellt.



Nach gut 1,5 Stunden Autofahrt, welche landschaftlich sehr schön war, sind wir in einem Örtchen im Osterzgebirge angekommen.
Unser Ziel war die Bäckerei und Mühle Bärenhecke im Ort Glashütte.
Hihi, es war nicht zu verfehlen, wo diese Veranstaltung war, denn schon am Ortseingang standen die Autos am Straßenrand und die Menschen liefen kreuz und quer. Das legte den Verkehr etwas lahm :D
Allgemein machen viele Mühlen zu diesem Tag wie so ein kleines Volksfest.

Nach einer ganzen Weile des Warten sind wir in der nächsten Gruppe für die Führung gelandet.
Der Eingangsgbereich hat mich schon sehr beeindruckt.
In einem Extraraum hat uns ein netter Mann die Geschichte der Mühle und des Mühlen-Vereins erklärt, was auch durch ein schönes Video verdeutlicht wurde.
 
Der Produktionsbereich erstreckt sich über mehrere Etagen. Im Prinzip verlaufen die Arbeitsschritte bei jeder Mühle, also vom Korn zum Mahlprodukt ähnlich, aber dennoch gibt es je nach Mühlenart und Region diverse Unterschiede.
In diesem Falle ist es ein sehr großes Gelände, welches viele Jahre als Mühle und Bäckerei genutzt wurde, aber aufgrund strengerer Auflagen wurde der Mahlbetrieb eingestellt.
Nun wird das Mehl aus der nicht allzuweit entfernten Dresdner Mühle bezogen.

Diesen Tipp für die Mühle habe ich übrigens von meiner Lehrerin bekommen, weil sie auch bestätigen konnte, dass die Bäckereiprodukte von guter Qualität sind.
Ich finde an so einem Tag sieht man, was Qualität ausmacht. Denn der heftige Kontrast dazu sind die günstig angebotenen Backwaren im Supermarkt. Das ist alles Großindustrie und die Zutaten sind auch nicht vom Feinsten, sagen wir mal so die Zutatenliste ist sehr lang.
Im Vergleich beim Bäcker (leider auch nicht mehr bei jedem der Fall) zahlt man zwar ein paar Cent mehr, aber man unterstützt damit den Einzelhandel und auch die Individualität der Bäckerei, die eben vieles noch auf herkömmliche Art herstellen.
Nehmt euch einfach die Zeit und überlegt, wie ihr zu diesem Thema steht. Wo kauft ihr euer Brot bzw. eure Brötchen - beim Bäcker oder im Supermarkt?


Natürlich haben wir uns noch leckeren Kuchen gekauft und an einem schönen sonnigen Plätzchen vernascht.


Ich hoffe, dass ich bei euch das Interesse wecken konnte. Vielleicht ergibt sich ja bei schönem Wetter bei euch ein toller Ausflug
Wir werden dieses Jahr wahrscheinlich eine Ölmühle uns anschauen, weil ich bisher nur aus meinem Unterricht in der Schule Bescheid weiß, wie aus einer Ölsaat das fertige Pflanzenöl entsteht.

Findet ihr solche Ausflüge, wo man sein Allgemeinwissen etwas weiterbilden kann und auch Neues lernt, für euch interessant, oder???

Mit lieben Grüßen Prisca

1 Kommentar:

  1. Ich finde sowas durchaus interessant und schön, dass du darüber berichtest! :)

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